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Plattenverbrauch und Aufteilplan: die größte Geldentscheidung in der kürzesten Zeit

Warum die Plattenkosten am Aufteilplan hängen und nicht an der Teilefläche, wie man die Ausnutzung mit dem Materialschein misst, und drei Wege zu weniger Platten ohne Konstruktionsänderung.

Aktualisiert

Platten sind meist die größte Position der Möbelkalkulation, und sie werden in einem Schritt entschieden, der sehr wenig Zeit kostet: der Plattenaufteilung. Ein paar Minuten dort sind mehr wert als viele eingesparte Stunden an anderer Stelle.

Plattenkosten hängen nicht an der Teilefläche

Sie kaufen Platten in festen Maßen. Passen auf eine Platte statt vier nur drei Fronten, zahlen Sie die ganze Platte für drei Fronten — auch wenn deren Fläche deutlich kleiner ist als die Platte.

Zwei Entwürfe mit gleicher Gesamtteilefläche können sich deshalb erheblich in den Plattenkosten unterscheiden, nur weil einer aufgeht und der andere nicht.

Deshalb spart es manchmal eine ganze Platte je Auftrag, ein Teilemaß um wenige Millimeter zu ändern. Das ist die billigste Verbesserung dieser Branche und kostet keine Anschaffung.

Den echten Verbrauch messen, nicht den theoretischen

Der sichere Weg: **tatsächlich ausgegebene Platten** eines Auftrags geteilt durch **tatsächlich gelieferte Stücke**. Diese Zahl enthält automatisch alle Verluste und lässt sich mit dem Materialschein abgleichen.

Der theoretische Verbrauch aus der Optimierungssoftware ist eine Vorhersage — sie weiß nicht, welche Platte auszusortieren war, welches Teil nachgeschnitten werden musste, welcher Plattenrand verzogen war.

Wenn Sie mit dem theoretischen Wert erfassen, schreiben Sie das in den Nachweisteil. Die beiden Wege liefern verschiedene Zahlen, und Leser vom Fach werden fragen, welchen Sie genommen haben.

Vier Verluste außerhalb des Aufteilplans

  • Sägeschnittbreite — jeder Schnitt frisst einen Streifen Platte.
  • Plattenränder, die wegen Ausbrüchen oder Verzug weggeschnitten werden.
  • Platten mit Farbabweichung zur vorherigen Charge, die auszusortieren oder einem anderen Auftrag zuzuordnen sind.
  • Nachgeschnittene Teile wegen Maßabweichung oder Kantenausbruch beim Anleimen.

Diese vier sind **bezahlte** Platten, die nicht zum Erzeugnis werden. Sie stecken in der Zahl «ausgegeben geteilt durch geliefert», nicht aber im theoretischen Verbrauch.

Drei Wege zu weniger Platten ohne Konstruktionsänderung

  1. Mehrere Aufträge mit derselben Plattenart in einen Aufteilplan legen — der Rest des einen füllt den anderen.
  2. Kleine Teile in die Reste legen, statt eine neue Platte anzuschneiden.
  3. Brauchbare Reststücke aufbewahren und sortieren, mit Stellplatz und Zuständigkeit — sonst werden sie zu Brennholz.

Alle drei messen sich an einer einzigen Zahl: ausgegebene Platten geteilt durch gelieferte Stücke, vorher und nachher. Keine Messtechnik nötig.

Der dritte Weg wird gern gestrichen, weil er **Fläche** kostet und nicht Geld — und Fläche in der Halle hat keine Rechnung, also rechnet sie niemand. Ist Ihre Halle eng, schlagen Sie diese Fläche den Gemeinkosten zu, bevor Sie den Weg für billig erklären.

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