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Lagerkosten berechnen: Einheit ist Fläche mal Zeit

Lagerkosten hängen nicht an der Bearbeitung, sondern an belegtem Platz und Lagerdauer; Schwund ist der Ausschuss, der entsteht, während niemand die Ware anfasst.

Aktualisiert

Lagerkosten entstehen nicht durch **Verändern** der Ware, sondern durch ihr unverändertes Aufbewahren über **Platz und Zeit** – beides wird multipliziert. Einheit: 1 m³ (oder Palettenstellplatz) × 1 Monat.

Ablauf

  1. Wareneingang, Prüfung
  2. Einlagerung (Regal, Hochregal)
  3. Bestandsführung
  4. Kommissionierung
  5. Umverpackung
  6. Warenausgang

Zwei Besonderheiten

1. Platz × Zeit

Erst belegter Platz mal Lagerdauer ergibt die echten Kosten einer Charge. Kleine Mengen, die lange liegen, können so viel kosten wie große, die kurz liegen.

2. Schwund – Verlust ohne Bearbeitung

Verlust, Bruch, Verfall. Ursache ist nicht ein Prozessfehler, sondern Lagerdauer und Lagerbedingungen (Temperatur, Feuchte, Stöße beim Umschlag).

Weitere Kostenarten

Material (Regale, Paletten, Umverpackung – je Stück, nicht Gewicht), Gerät (Stapler, automatisches Lager – Eigentum oder Langzeitmiete), Lohn (je Ein-/Auslagerung), Verbrauchsmaterial (Klebeband, Umreifung), Fremdleistung (Inventurdienst, Entsorgung verfallener Ware), Nacharbeit (Umpacken bei beschädigter Außenverpackung), Transport (innerbetrieblich), Gemeinkosten (**Lagermiete oder Abschreibung** – meist der größte Posten).

Nachweise

  • Ein- und Auslagerungsbelege
  • Inventurdifferenzen
  • Mietvertrag
  • Bruch- und Verfallsprotokolle

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Wie es weitergeht

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