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Schiffbau kalkulieren: Sektionsbau und Dockbelegung

Schiffbaukosten je Sektion sammeln; das Dock als eigenes Anlagegut nach Belegungstagen verteilen, den Stapellauf als Einmalkosten behandeln.

Aktualisiert

Ein Schiff ist ein Einzelstück mit langer Bauzeit. Nachvollziehbar werden die Kosten erst, wenn sie **je Sektion** gesammelt werden.

Bauablauf

  1. Konstruktion und Materialbeschaffung
  2. Blechzuschnitt und Bearbeitung
  3. Sektionsbau und Schweißen
  4. Konservierung
  5. Aufstellung im Dock
  6. Ausrüstung (Maschine, Rohrleitungen, Elektrik)
  7. Stapellauf, Probefahrt, Übergabe

Drei Besonderheiten

1. Je Sektion erfassen

Stahlgewicht, Nahtlänge und Stunden je Sektion festhalten – wie bei Schweißkonstruktionen ist die Nahtlänge eine zentrale Einheit.

2. Dock – nach Belegungstagen verteilen

Das Dock ist die teuerste Anlage der Werft mit begrenzter Kapazität. Abschreibung und Unterhalt nach den Tagen verteilen, die dieses Schiff das Dock belegt – Terminverzug wird direkt zu Dockkosten.

3. Stapellauf und Probefahrt

Einmalkosten, unabhängig von der Menge – als Losfixkosten der Fremdleistung erfassen.

Weitere Posten

Material (Bleche, Profile, Farbe, Ausrüstung – gemischte Einheiten), Lohn, Schweißzusatz und Schleifscheiben, Fremdleistung (Motoreneinbau, Klassifikation), Nacharbeit (Nahtreparatur), Transport großer Sektionen, Werftgemeinkosten.

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Wie es weitergeht

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